Das Projekt

Der Verein der Freunde der Osterkirche im Nürnberger Süden kommt bei der Suche nach neuen Finanzquellen auf eine neue Idee: die „Lila Seiten“ - in Anlehnung an die „gelben Seiten“.

Mit den „Lila Seiten“ wird Firmen eine neue Informations- und Werbeplattform auf regionaler Ebene aufgezeigt. Durch gestaffelte Mitgliedsbeiträge können sich die Mitglieder ihren Wunschbeitrag auswählen. Somit erhält der Förderverein planbare Mittel und ermöglicht den Unternehmen vor Ort von der Bekanntheit der Gemeinde zu profitieren.

Die Vorgehensweise
Es werden gezielt Geschäftsadressen aus der Kirchengemeinde und Umgebung zusammengetragen, die dann unter Berücksichtigung von persönlichen Kontakten zur Akquise an die ehrenamtlichen Mitarbeiter verteilt werden. Die Mitgliedschaft ist wahlweise für ein Jahr oder unbefristet möglich. Für die Idee geworben wird mit einem Artikel in der Tageszeitung und sehr viel Mund-zu-Mund-Propaganda. Auf der Kirchweih der Osterkirche ist der Verein mit einem Stand vertreten, um alle Kirchweihbesucher für das Branchenverzeichnis zu begeistern.Hauptbeteiligte sind die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder des Vereins, die durch zwei Vereinsmitglieder verstärkt werden. Die Akquise, das Einpflegen der Daten und die Erstellung einer Erstausgabe des Verzeichnisses kosten sehr viele ehrenamtliche Arbeitsstunden. Bei der 2. Ausgabe reduziert sich dieser Aufwand erheblich, da auf bereits eingepflegte Daten zurückgegriffen werden kann.

Die Kosten für Design und Druck belaufen sich auf ca. 1.500 €, bei einer Auflage von 3000 Stück.
Durch die Firmenmitgliedschaften werden jährlich etwa 11.000 € eingenommen.

Folgen
Das Branchenverzeichnis ist ein Projekt, das auf Dauer angelegt ist. Durch dieses Projekt wird ein gemeinsamer Nutzen von allen Gemeindegliedern, Geschäftsleuten, Privatpersonen und auch der kirchlichen Einrichtungen über Konfessionsgrenzen hinweg erreicht. Die Kirchengemeinde wird präsenter und der Kontakt zu Unternehmern wird niederschwellig angebahnt und kann bei weiteren Projekten genutzt werden.

Zu Beachten
Für die Aufwendungen dürfen keine Zuwendungsbestätigungen ausgestellt werden, da die Unternehmen eine Gegenleistung erhalten (Sponsoring) und die Einnahmen ab den gesetzlichen Freibeträgen der Umsatzsteuer von 17.500,- Euro und der Körperschaftssteuer von 35.000,- Euro steuerpflichtig sind. Die Einführung eines Branchenverzeichnisses ist überall dort erfolgsversprechend wo es keine „gelben Seiten“ gibt bzw. diese in umfangreichen städtischen Ausgaben herausgegeben werden. Dies trifft insbesonders auf eingemeindete Kleinstädte und Dörfer am Rand von Großstädten zu.

Kompetenzzentrum Fundraising
bei der Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenstelle
in Ansbach
fundraising@elkb.de

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