Losungsleser helfen Losungslesern
Mit der Herrnhuter Losungsspende werden fremdsprachige Ausgaben der Losungen sowie Projekte, Aktivitäten und Nöte von Losungslesern weltweit unterstützt. Drei Beispiele

Ganz aktuell: Japan braucht unsere Hilfe!
„Japanische Brüder und Schwestern brauchen jetzt unsere Hilfe“,
sagte uns Schwester Yoko aus Tokio am Telefon kurz nach den furchtbaren Ereignissen in Japan. Sie sorgt dafür, dass die Losungen in Japan jedes Jahr erscheinen. „Wir sind dankbar, dass unsere eigenen Häuser nicht beschädigt wurden. Aber wir erhalten viele Hilferufe von betroffenen Gemeinden aus dem Norden. Hier sind die Schäden immens und die christlichen Kirchen sehr arm. Unsere Gemeinschaft will sie unterstützen. Wir bitten die Losungsleserinnen und Losungsleser in Europa, uns dabei zu helfen.“

Seit Jahrzehnten ist die Herrnhuter Brüdergemeine mit dem Diakonissenmutterhaus Bethesda in Tokio eng verbunden. Jedes Jahr übersetzt und druckt Bethesda die japanischen Losungen und verkauft sie in ganz Japan. „Hibi no seiku – tägliches heiliges Wort“ so heißen die Losungen in Japan. Gerade in den ersten Tagen nach dem Erdbeben, dem Tsunami und der Reaktorkatastrophe erscheinen die Losungen, als seien sie für diese Situation und die Betroffenen geschaffen. Spenden sie Mut, Kraft, Trost und Zuversicht! Wir wissen, dass wir durch die Losungen täglich mit unseren Schwestern und Brüdern im fernen Osten verbunden sind. In Abstimmung mit unseren japanischen Freunden haben wir auf die Situation in Japan sofort reagiert, indem das vorhandene Budget zur Herausgabe der japanischen Losungen (rund 42.000 Euro) unmittelbar zur Katastrophenhilfe und zum Wiederaufbau christlicher Kirchen und Gemeinden eingesetzt wird. Dadurch ist jedoch die gesamte Finanzierung der japanischen Losungen des Jahrgangs 2012 offen. Hier bitten wir aus aktuellem Anlass ganz herzlich um Ihre Spende!

Malawi: Nach dem Erdbeben
Gemeinsam bauen wir ein Haus
Verheerend waren die Erdbeben im Dezember 2009. Der Norden um die Region Karonga in Malawi am Nyassasee war besonders betroffen. Seit Jahren unterstützt die Losungsspende die Ausgabe Chichewa, eine der Hauptsprachen in diesem südostafrikanischen Land. In unseren Medien waren diese Erdbeben, bei dem eines auf der Skala dem in Haiti sehr nahe kam, kein Thema. Die verheerenden Ausmaße in Haiti überlagerten alles. Doch Losungsleser in Malawi baten uns um Hilfe. Die Herrnhuter vor Ort wurden von der Losungsspende bei der Soforthilfe unterstützt. Jetzt beteiligen wir uns am Wiederaufbau der Häuser.

Wenn es an allem fehlt - Aids-Waisen in Tansania
Der Kontrast könnte größer nicht sein. Üppige Vegetation, Sandstrand, Wasser und Berge. So präsentiert sich Matema im Süden Tansanias am Nyassasee. Die andere Seite sind Kinder, die ihre Eltern verloren haben. Irgendwie sind sie in der Großfamilie untergekommen. Doch es fehlt an Kleidung und Essen, an der Schuluniform und am Material für die Schule, und bei den Älteren am Schulgeld.
Huruma heißt das Projekt, das sich diesen Kindern annimmt. Rehema Mwakalo ist die Leiterin. Sie will weitaus mehr als die Kinder versorgen. Mit einer Theatergruppe kämpft sie um Aids-Aufklärung. Sie will die hygienischen Bedingungen verbessern und sie unterstützt die Familien dabei, ihr Einkommen selbst zu erwirtschaften. Als Krankenschwester betreibt sie eine kleine Dorfapotheke mit einheimischen Heilkräutern und sie baut Artemesia, ein Mittel gegen Malaria, selbst an. Mit ihr sind wir als Losungsspende über die Losung in Suaheli verbunden und unterstützen regelmäßig ihre Arbeit.

dorothea.weller@bb.ebu.de

www.losungen.de; www.herrnhuter-missionshilfe.de

KOLUMNE DES MONATS

In der Kolumne des Monats berichtet Götz Gebureck über Anlassspenden.

> LESEN
 
FACHLITERATUR
Damit die Kirche im Dorf bleibt: Fundraising

Praxisbeispiele für kirchliches Fundraising von Helmut Liebs

14,80 EUR

  > MEHR  
 
Fundraising in Kirchengemeinden
Ein Leitfaden für Qualitätsentwicklung. Hardcover-Ordner zu beziehen über alken@fundraisingakademie.de
25,00 EUR
 
Literaturverzeichnis

 

PARTNER IN IHRER NÄHE