Das Projekt
Die Evangelische Telefonseelsorge im Evang. Beratungszentrum München benötigt wegen sinkender Zuschüsse Finanzquellen außerhalb von Kirche und Politik.
Es entsteht die Idee, einzelne Stunden der Telefonseelsorge mit genauer Bezeichnung des Tages und des Zeitraums ganz individuell zu „vergeben“, so dass Interessierte „ihre Stunde Telefonseelsorge“ per Spende „erwerben“ können. Durch drei Spendenmöglichkeiten soll die Aktion „Zeit schenken 24“ für drei Zielgruppen interessant werden: Die konventionelle, traditionelle Zielgruppe füllt den am Flyer angehefteten Überweisungsträger aus. Die „neue“ breite Gruppe der „Online-Banker“, die ihre Bankgeschäfte im Internet erledigt, spendet über das Spendenportal. Die schnell Entschlossenen rufen eine Spendenhotline an. Der Anruf kostet 24,- Euro. 24,- € = eine Stunde Telefonseelsorge.

Die Vorgehensweise
Zuerst wird unter Einbeziehung des Jahresetats errechnet, dass eine Stunde Telefonseelsorge 24,- Euro kostet. Danach werden alle Entscheidungsebenen informiert und einbezogen. Frau Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler übernimmt die Schirmfrauschaft. Ein Budget von 5.000,- Euro wird bereitgestellt.Startschuss ist eine im Oktober stattfindende Pressekonferenz
mit umfangreicher Medienresonanz. Grundlage ist ein Flyer, der über das Projekt informiert, zum Spenden animiert und die verschiedenen Wege der Spende sowie die individuellen Möglichkeiten der Ausgestaltung aufzeigt. Im Januar erfolgt die Teilnahme an einem Regional-wettbewerb „Den handelnden Glauben stärken“ mit dem Gewinn des Publikumspreises und einem Infostand auf der Frühjahrssynode. Es folgen zwei eBay-Versteigerungen von Komparsenrollen der ARD-Vorabendserie „Marienhof“ mit Unterstützung der Darstellerin Nicole Belstler-Boettcher.

Sporadisch werden Zeitungsanzeigen geschaltet und die Flyer in den Kranken-häusern und Kirchengemeinden ausgelegt.
Die Website www.zeit-schenken-24.de informiert im Internet und verlinkt zum Spendenportal, bei dem auch das Spendenbarometer eingesehen werden kann. Zum Ende der folgenden Jahre werden alle Kirchengemeinden im
Einzugsbereich angeschrieben und Flyer über das Bayerische Sonntagsblatt verteilt.

Die Folgen
Die Maßnahme bringt der Einrichtung einen nachhaltigen Kompetenzschub. Komplexe Projekte werden jetzt ohne Scheu angegangen. Die Vernetzung innerhalb der Einrichtung wird intensiviert und deutlich verbessert. Auf vorhandene Daten, gesammelte Informationen usw. kann bei weiteren Aktionen zurückgegriffen werden. Nach 20 Monaten Laufzeit erzielt das Projekt 15.000,- Euro

Kompetenzzentrum Fundraising
bei der Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenstelle
in Ansbach
fundraising@elkb.de

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KOLUMNE DES MONATS

In der Kolumne des Monats räumt Dirk Buchmann, Fundraising-Beauftragter der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, auf mit dem Gedanken, dass Fundraising etwas mit Betteln zu tun haben könnte.

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