Freuen Sie sich über Aktive, die Ihre Kirchengemeinde beleben? Gibt es Menschen in Ihrer Gemeinde, die Projekte durch Mitarbeit, durch Engagement oder durch eine Spende unterstützt haben? Zeigen Sie Ihre Freude und sagen Sie „Danke“! Tun Sie dies aufrichtig und selbstbewusst.

„Danke“ muss nicht Zeichen von Unterordnung oder Unfreiheit sein, wie Aristoteles oder Karl Marx befürchteten. „Danke“ ist gelebte Aufmerksamkeit und ermuntert, weiter Gutes zu tun. Und „Danke“ kann noch mehr: es wirkt wider den „Bedauernseffekt“, es bestätigt dem Gegenüber die Richtigkeit einer Entscheidung im Bezug auf denkbare Alternativen und es hilft, Beziehungen zu knüpfen, zu pflegen und zu stärken. Deshalb gilt „Danke“ als das Zauberwort, wenn es um die Beziehungsarbeit einer Kirchengemeinde geht. Dabei lautet ein guter Rat: „Danken bevor die Sonne sinkt“. Gefordert ist also die zeitnahe Reaktion auf eine erlebte Unterstützung, auf Hilfe oder eine Spende. So lassen Sie bei den Gebenden keine Zweifel am eigenen, guten Tun aufkommen und schaffen so die Basis für künftiges Engagement.

In diesem Zusammenhang ist auch der Gedanke zu betrachten, auf besondere Anlässe mit besonderen Formen des Dankes zu reagieren. Warum nicht ein Exklusivkonzert für alle Spendenden zur Orgelrenovierung organisieren? Warum nicht einmal mit einem selbst gepflückten Blumenstrauß bei einer treuen Unterstützerin Ihrer Gemeindearbeit vorbeischauen? Weil das über all dem Alltagsstress einfach vergessen geht? Bei meinen Besuchen in den Kirchengemeinden ist es genau diese Antwort, die mir nicht selten begegnet. Da hilft nur, ein Konzept für das Dankeschön zu entwickeln und in die Gemeindearbeit integrieren. Gemeinsam erarbeitet, an den Gegebenheiten vor Ort orientiert und eingebunden in die täglichen Arbeitsabläufe, bildet dieses Konzept einen sicheren Rahmen in dem das „Dankeschön“ seine Beziehung stärkende Wirkung entfalten kann. Wäre das nicht auch etwas für Ihre Kirchengemeinde?

Christian Rupp
Fundraiser im südhessischen Dekanat Bergstraße
rupp@haus-der-kirche.de
fundraising@ekhn-kv.de

Dass gedankt werden muss, ist klar. Aber, was gehört hinein in einen Dankbrief? Die wichtigsten Elemente des Dankens haben wir hier für Sie zusammen gestellt.

 

Einige Beipiele für Dankbriefe aus Gemeinden der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck finden Sie hier.

KOLUMNE DES MONATS

In der Kolumne des Monats berichtet Götz Gebureck über Anlassspenden.

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Literaturverzeichnis

 

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